Chronik

Geschichte des WRG


Bundesschulzentrum Josef-Preis-Allee

Im Jahre 1955 wurde das Bundesschulzentrum Josef-Preis-Allee eröffnet, das ursprünglich für zwei Schulen geplant war, nämlich:

  • das Bundesrealgymnasium für Mädchen mit der Frauenoberschule (beide damals in einer Schule zusammengefasst), und
  • die Lehrerinnenbildungsanstalt (LBA).

 


Werdegang zum WRG für Mädchen

Doch bereits mit Aufnahme des Unterrichtsbetriebes in diesem Schulzentrum (1956) wurde die Frauenoberschule (FOS) aus dem Mädchenrealgymnasium ausgegliedert und als eigene Schule geführt (ab 1962 unter dem Namen Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Mädchen)


3 Schulen im Bundesschulzentrum

Somit bestand dann das Bundesschulzentrum aus drei Schulen (alle ausschließlich für Mädchen). Da ja ursprünglich keine dritte Schule vorgesehen war, gab es dafür auch keinen dritten Haupteingang.
Es musste daher für das Wirtschaftskundliche Realgymnasium als Notlösung, die dann allerdings mehr als 40 Jahre lang andauern sollte, ein Kellereingang in das Gebäude als Haupteingang verwendet werden.

Im Zuge diverser Schulreformen wurde aus der Lehrerinnenbildungsanstalt zuerst das Musisch-pädagogische Realgymnasium für Mädchen und später das Bundesoberstufenrealgymnasium und aus dem Bundesrealgymnasium für Mädchen das Bundesgymnasium Nonntal (Europagymnasium).
Im Laufe der Zeit wurden schließlich alle drei Schulen koedukativ geführt.

Auf Grund des starken Schülerzustroms wurde die Raumfrage sehr bald zu einem sehr großen Problem und so führte das Wirtschaftskundliche Realgymnasium mehr als 20 Jahre lang dislozierte Klassen in der Volksschule Anif.
Die dort unterrichteten Schüler nahmen den normalen Schulweg in die Josef-Preis-Allee und wurden von dort per Bus nach Anif und nach dem Unterricht wieder zurück gebracht.

Mitte der 90er Jahre wurde dann schließlich eine Lösung für die akute Raumnot im Bundesschulzentrum
Josef-Preis-Allee realisiert. Die Altbauten wurden renoviert und neue Gebäudetrakte hinzugefügt.
Das WRG verfügt daher heute über ein modernes, freundliches Schulgebäude mit neuester Ausstattung.


Letzte Bauphase

Im Juli 2003 wurde mit der letzten Bauphase begonnen. Es wurden drei neue Turnhallen errichtet und ein Gemeinschaftsbau, in dem sich eine Schulbibliothek und ein Buffet befinden. Die Turnhalle des WRG kann seit September 2004 benützt werden, die restlichen Bauarbeiten wurden mit Ende November 2004 abgeschlossen. Die Einrichtung für Buffet und Bibliothek wurde im Frühjahr 2005 geliefert und montiert.
Am 31. Mai 2005 wurden im Rahmen eines Festaktes die Neubauten den drei Schulen offiziell übergeben. Damit ist das 1996 begonnene Gesamtprojekt der Um- bzw. Erweiterungsbauten für die Bundesschulen in der Josef-Preis-Allee abgeschlossen. Den Schülern stehen in den Pausen ein völlig neu gestalteter Schulhof mit Atrium und die begehbaren Dachterrassen der Turnhallen zur Verfügung, die einen herrlichen Blick auf das Stift Nonnberg und die Festung bieten. Im Gemeinschaftsbau herrscht eine besonders freundliche Atmosphäre durch die große Glasfassade Richtung Schulhof. Seit September 2005 können die Schüler im Buffet ein warmes Mittagessen einnehmen und auch die Bibliothek benützen.


50 Jahre WRG

2006 feierte das WRG sein 50jähriges Bestehen als selbständige Schule. Aus diesem Anlass fand in der Aula der Universität Salzburg ein Festakt statt, an dem auch die Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller teilgenommen hat. Die musikalische Umrahmung gesalteten Schüler, Lehrer und Eltern des WRG. In einer sehr umfangreichen Festschrift wurden die Geschichte und die vielfältigen Aktivitäten des WRG dokumentiert.